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Am 20. Oktober ist Weltstatistiktag

Die Vereinten Nationen haben den 20. Oktober 2010 zum ersten Weltstatistiktag erklärt. Damit will die Weltorganisation unterstreichen, wie wichtig statistische Daten für Politik und Gesellschaft sind. Außerdem soll das Vertrauen der Weltöffentlichkeit in die amtliche Statistik gestärkt werden.

In Deutschland sind das Statistische Bundesamt und die Statistischen Landesämter für die Erhebung von Daten wie Einwohnerzahl, Einkommen oder Erwerbstätigkeit zuständig. Sie ermöglichen der Politik ihre Entscheidungen auf solide, aussagekräftige Daten zu stützen und dem einzelnen Bürger sich einen Überblick zu verschaffen, wie die Menschen in Deutschland leben.

Auf europäischer Ebene bündelt das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) seit mehr als 50 Jahren die Arbeit der Statistikämter der EU-Staaten. Eurostat liefert Daten zu fast allen Bereichen des Lebens in Der Europäischen Union. Beispielsweise zu Gesundheit, Verbreitung von Kommunikationstechniken oder Preisentwicklung.

Weltweit wird es am 20. Oktober 2010 Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Statistik geben. In Deutschland veranstaltet das Statistische Bundesamt im Wissenschaftszentrum Berlin ein Symposium mit dem Titel „Was bewegt die Politik, wie relevant ist die Statistik?“.


Fast 200.000 SMS pro Sekunde weltweit

Laut einer Studie der International Telecommunications Union (ITU) werden 2010 pro Sekunde durchschnittlich 192.192 SMS verschickt. Das macht von Januar bis Dezember insgesamt 6,2 Billionen Kurzmitteilungen, die rund um den Globus versandt wurden. Insgesamt gibt es derzeit nach Schätzung der ITU weltweit rund 5,3 Milliarden Handyverträge. In den Industriestaaten kommen auf 100 Mobilfunkteilnehmer 116 Verträge.

Zugang zum Internet haben derzeit etwa zwei Milliarden Menschen. Am höchsten ist die Versorgungsdichte in Europa gehen 65 Prozent der Menschen online. In Nord-, Mittel und Südamerika zusammengenommen haben 55 von 100 Menschen Netzzugang. In Afrika sind es dagegen weniger zehn. Allerdings kamen von 225 Millionen Neu-Onliner laut ITU 162 Millionen aus Entwicklungsländern.

Ein Hindernis für die weltweite Internetnutzung ist die geringe Verbreitung von Breitbandzugängen. Nur etwa acht Prozent der Weltbevölkerung haben Zugang zum schnellen Internet, in den Entwicklungsländern sind es sogar nur 4,4 Prozent.

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