Daten & Fakten zur Süßwarenindustrie
Die Unternehmen der Süßwarenindustrie produzieren Süßwaren oder Süßigkeiten. Süßigkeiten sind zuckerhaltige Lebensmittel und gelten nicht als Grundnahrungsmittel. Die Süßwarenindustrie ist Teil der Lebensmittelindustrie.
Der
Umsatz der Süßwarenindustrie lag in Deutschland im Jahr 2009 bei rund 13, 3 Milliarden Euro. Die Süßwarenindustrie erwirtschaftet damit einen Anteil von rund 10 Prozent des gesamten Ernährungsgewerbes. Die Produkte der Süßwarenindustrie können in verschiedene Untergruppen unterteilt werden. Zu ihnen zählen beispielsweise Kakao und Schokoladewaren, Zuckerwaren oder Eis. Den größten Anteil hatte dabei im Jahr 2009 die
Produktion von Schokoladenware mit fast einer Million Tonnen. Auf den Plätzen zwei und drei liegen feine Backwaren und Zuckerwaren. Laut Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) gab es 2009
im Jahresdurchschnitt um die 52.000
Beschäftigte in der Süßwarenindustrie in der Branche. Weltweit zählen die Lebensmittelkonzerne Mars und Nestlé zu den
umsatzstärksten Süßwarenherstellern. Der
Süßwarenverzehr von Männern und Frauen unterscheidet sich laut einer Studie nur geringfügig. Männer nehmen durchschnittlich 55 Gramm Süßwaren pro Tag zu sich, Frauen 48 Gramm pro Tag. Schokoladewaren machen einen
Marktanteil beim Süßwarenkonsum von fast 30 % aus.