Daten & Fakten zur Fleischwarenindustrie
Zur Fleischwarenindustrie werden die Schlachtung, Verarbeitung, Haltung und der Transport von Tieren, sowie die Verpackung und die Qualitätskontrolle von Fleischwaren gezählt. Die Fleischwarenindustrie ist Teil der Lebensmittelindustrie.
In Deutschland war die Fleischwarenindustrie mit einem Umsatz von über 31 Milliarden Euro im Jahr 2008 der
umsatzstärkste Zweig des Ernährungsgewerbes. Im gleichen Jahr waren über 85.000 Personen
in der Fleischwarenindustrie beschäftigt. Der
Umsatz in der Branche Schlachten und Fleischverarbeitung steigt. 1995 lag der Gesamtumsatz der Branche bei rund 18,5 Milliarden Euro, 2008 bereits bei knapp 31,5 Milliarden Euro. Das
umsatzstärkste Fleischwerk in Deutschland ist das Unternehmen Brandenburg mit einem Umsatz von über 430 Millionen Euro (Stand 2007). Gefolgt von den Fleischproduzenten Bauerngut und Edeka Südwest Fleisch.
Die größten Wursthersteller in Deutschland sind die "Zur Mühlen-Gruppe", Ponnath und die "Stockmeyer-Gruppe".
Die Fleischwarenindustrie produziert für den großen Fleischbedarf der Industrieländer. Den höchsten jährlichen
Pro-Kopf Verzehr von Fleisch hatten 2005 die USA mit durchschnittlich 126,6 Kilogramm. Die Deutschen verzehren jährlich 83,3 Kilogramm pro Person. Zum Vergleich: In Bangladesch lag der Pro-Kopf Verzehr von Fleisch hingegen bei 3,1 Kilogramm.