Daten & Fakten zur Fischwirtschaft
Die Fischwirtschaft züchtet und fängt Fische und Wassertiere zur ökonomischen Nutzung. Neben Fischerei und Fischzucht sind die Fischverarbeitung und der Handel mit Fisch und Fischprodukten Teil dieses Wirtschaftszweiges.
Im Jahr 2008 gab es in Deutschland 10.892
Betriebe in der Fischindustrie und dem Fischhandel, in denen insgesamt knapp 41.000 Beschäftigte arbeiteten. Die Produktionsmenge der deutschen Fischwirtschaft lag im gleichen Jahr bei rund 480.000 Tonnen, wovon gut die Hälfte auf tiefgefrorene Fischereierzeugnisse entfiel. Die meisten
Fischimporte gingen 2007 in die USA und nach Japan.
Die führenden Exportländer waren China und Norwegen (Stand 2008). Insgesamt erreichte
der globale Fischfang 2006 einen siebenmal so hohen Wert wie 1950: mehr als 140 Millionen Tonnen wurden an Land gezogen.
Laut Angaben der Fischwirtschaft isst jeder Europäer
15,7 Kilogramm Fisch im Jahr. Den größten Anteil am
Fischkonsum in Deutschland haben Alaska-Seelachs, Hering und Lachs. Das beliebteste Fischprodukt dürfte das
Fischstäbchen sein. 2009 wurden in Deutschland fast 57.000 Tonnen der kleinen panierten Fischfilets verkauft.