Daten & Fakten zur Fleischindustrie
Die Unternehmen der Fleischindustrie produzieren und vertreiben Fleischprodukte. Die Fleischindustrie ist in die Bereiche industrielle Tierschlachtung und Fleischverarbeitung sowie Handel mit Fleischprodukten unterteilt. Der Fleischindustrie steht das traditionelle Fleischerhandwerk und die Fleischereien im Einzelhandel gegenüber. Als Branche wird die Fleischindustrie zur Nahrungsmittelindustrie gezählt.
Die Fleischindustrie produziert eines der Grundnahrungsmittel. Im Jahr 2009 betrug die
weltweite Erzeugung von Rindfleisch insgesamt rund 57 Millionen Tonnen Netto-Schlachtgewicht. Im Jahr 1990 waren es im Vergleich etwa 51 Millionen Tonnen gewesen. Nach Anzahl der
gewerblich geschlachteten Tiere in Deutschland im Jahr 2010 wurden mit rund 58 Millionen Stück am meisten Schweine geschlachtet. Dahinter folgten knapp 3,7 Millionen geschlachtete Rinder und etwa 975.000 geschlachtete Schafe.
Die deutsche Fleischindustrie konzentriert sich vor allem auf die Verarbeitung von Schweine-, Geflügel- sowie Rinds- und Kalbsfleisch. Die
Nettoerzeugung von Fleisch in Deutschland im Jahr 2009 führte Schweinefleisch mit insgesamt rund 5,2 Millionen Tonnen Schlachtgewicht an. Dahinter folgten die Fleischarten Geflügelfleisch mit etwa 1,3 Millionen sowie Rinds- und Kalbsfleisch mit ungefähr 1,2 Millionen Tonnen Schlachtgewicht.
Die Fleischindustrie produziert große Mengen an Fleisch für den großräumigen Handel. Beim
Import und Export von Fleischmengen im Jahr 2008 führte in Deutschland Schweinefleisch mit etwa 1,9 Millionen Tonnen beim Export und mit rund 1,2 Millionen Tonnen beim Import. An Geflügelfleisch wurden insgesamt rund 840.000 Tonnen importiert und fast 540.000 Tonnen exportiert. An Rind- und Kalbsfleisch wurden im gleichen Zeitraum rund 553.000 Tonnen exportiert und ungefähr 371.000 Tonnen importiert.