Daten & Fakten zur Chemieindustrie
Die Chemieindustrie wird auch als Chemische Industrie oder Chemiewirtschaft bezeichnet. Zur Chemieindustrie gehören alle Unternehmen, die sich mit der Herstellung von chemischen Produkten beschäftigen.
Die Chemieindustrie zählt in Deutschland zu den wichtigsten und
größten Industriezweigen: Zehn Prozent der Umsätze im verarbeitenden Gewerbe werden hier erwirtschaftet. Nur Elektroindustrie, Maschinenbau und Automobilindustrie tragen noch mehr zur Wirtschaftsleistung bei. Bei einer Einteilung der Chemieindustrie nach Produkten können fünf Bereiche identifiziert werden, die den Großteil der Umsätze der Industrie auf sich vereinen. Dabei handelt es sich um Fein- und Spezialchemikalien, Arzneimittel, Kunststoffe und organischen Grundstoffe. Weitere wichtige
Subbranchen im Bereich der chemischen Industrie sind anorganische Grundstoffe, Chemiefasern und Wasch- und Körperpflegemittel.
Im Jahr 2008 gab es fast 442.000
Beschäftigte in Unternehmen der Chemieindustrie in Deutschland. Die Zahl der Arbeitsplätze ist seit 1991 insgesamt jedoch stark rückläufig. Kurz nach der Wende arbeiteten noch rund 717.000 Menschen in Unternehmen der Chemiebranche.