Daten & Fakten zum Thema Risikolebensversicherung
Unter einer Risikolebensversicherung versteht man eine bestimmte Versicherungsform, bei der nur dann die vertraglich festgesetzte Versicherungssumme ausgezahlt wird, wenn die versicherte Person innerhalb des Versicherungszeitraumes stirbt. Die Auszahlung erfolgt in diesem Fall an die vom Versicherten bestimmten Bezugspersonen.
Kommt es innerhalb des vertraglich vereinbarten Versicherungszeitraumes nicht zum Tod des Versicherten verbleiben die eingezahlten Versicherungsbeiträge bei dem jeweiligen Versicherer und die Auszahlungspflicht der Versicherung erlischt. In der Regel nimmt die Versicherungssumme pro abgelaufenem Vertragsjahr kontinuierlich ab. Allerdings sinken demzufolge auch die jährlichen Versicherungsbeträge für den Versicherten.
Bei einer Umfrage zu verschiedenen
Versicherungen im Haushalt gaben acht Prozent aller Befragten an, dass Sie oder jemand in ihrem Haushalt eine Risikolebensversicherung abgeschlossen haben. 24 Prozent bevorzugen hingegen die Kapital-Lebensversicherungen. Die durchschnittliche
Versicherungssumme bei Risikolebensversicherungen in Deutschland ist zwischen den Jahren 2003 und 2008 von etwa 69.100 auf rund 77.750 Euro angestiegen.
Neben dem Abschließen einer eigenständigen Risikolebensversicherung gibt es auch noch eine weitere Möglichkeit. So ist in Deutschland der Abschluss einer sogenannten Risiko-Zusatzversicherung zur bestehenden Lebensversicherung möglich. Im Jahr 2008 betrug die
versicherte Summe der Risiko-Zusatzversicherungen in Deutschland insgesamt etwa 59,6 Millionen Euro.