Daten & Fakten zur Exportindustrie
Zur Exportindustrie werden alle Unternehmen gezählt, die einen Teil ihrer produzierten Waren im Ausland absetzen oder diese direkt für den Exportmarkt bereitstellen. Die Exportindustrie ist in die Bereiche Exportgüterproduktion und Exporthandel unterteilt. Die Exportindustrie wird auch als Exportwirtschaft bezeichnet und schließt alle an der Warenausfuhr beteiligten Branchen mit ein.
Die deutsche Exportindustrie führte im Jahr 2009 alleine nach Frankreich
Waren im Wert von mehr als 80 Milliarden Euro aus. In die USA und die Niederlande wurden Produkte im Wert von jeweils etwa 55 Milliarden Euro exportiert. Die
wichtigsten deutschen Exportgüter sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2009 Maschinen, Kraftwagen und Kraftwagenteile sowie Erzeugnisse der Chemieindustrie gewesen. Der Export von Maschinen hatte einen Gesamtwert von etwa 122 Milliarden Euro. Die Ausfuhr von Kraftwagen und Zubehör erbrachte rund 120 Milliarden und der Auslandsabsatz an chemischen Erzeugnissen etwa 74 Milliarden Euro.
Die deutsche Exportindustrie konnte ihr
Exportvolumen zwischen 1990 und 2008 von etwa 350 Milliarden auf rund 995 Milliarden Euro steigern. 2009 brach der Außenhandel in Folge Wirtschaftskrise um über 170 Milliarden Euro ein. Trotzdem ist Deutschland im internationalen Vergleich weiterhin eine der führenden Exportnationen.