Daten & Fakten zur Düngemittelindustrie
Die Düngemittelindustrie produziert Dünger oder Düngemittel. Düngemittel werden in der Landwirtschaft und im Gartenbau eingesetzt. Die Düngemittelindustrie zählt zur Chemieindustrie.
Die Produkte der Düngemittelindustrie fördern das Pflanzenwachstum und dienen zum Beispiel der Agrarindustrie dazu, ihre Erträge steigern zu können.
Je nach Zusammensetzung wird mineralischer, organischer und organo-mineralischer Dünger unterschieden. Mineraldünger besteht aus Salzen. Zu den wichtigsten Mineraldüngern zählt Stickstoff. Laut Industrieverband Agrar wurden von Juni 2008 bis Juli 2009 rund 1,6 Millionen Tonnen Stickstoff in Deutschland abgesetzt. Organischer Dünger ist tierischen oder pflanzlichen Ursprungs. Häufig wird er aus Abfallstoffen der Landwirtschaft wie beispielsweise Fischmehl, Jauche und Mist gewonnen. Der Gesamtumsatz der Düngemittelindustrie in Deutschland wird durch den Branchenverband mit zwei Milliarden Euro angegeben (Stand 2009).
Die Düngemittelindustrie konnte 2008 in
deutschen Seehäfen rund 5,2 Millionen Tonnen Dünger umschlagen. Fünf Jahre zuvor waren es noch mehr als 6,2 Tonnen. Die insgesamt in Deutschland produzierte Menge von Düngemitteln erreichte laut Industrieverband Agrar in 2008 einen Rekordwert von mehr als 115.000 Tonnen.