Daten & Fakten zur Schmiedeindustrie
Die Unternehmen der Schmiedeindustrie verarbeiten Metalle zu Zwischenprodukten wie zum Beispiel Zieh-, Press- und Stanzteile. Die Schmiedeindustrie ist eine Zulieferindustrie für die Automobilindustrie, den Maschinenbau und ähnliche Branchen.
Der Schmiedeindustrie in gehören Deutschland nach Angaben der Industriegewerkschaft Metall (IGM) knapp 530 Betriebe an. Fast 90 Prozent davon sind kleine und mittelständische Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten. Die Weltwirtschaftskrise hat scheinbar starke Auswirkungen auf die Branche. Der
Umsatz der Schmiedeindustrie lag in 2009 bei knapp 13 Milliarden Euro. In 2008 konnten noch 18 Milliarden Euro erwirtschaftet werden. Den stärksten Umsatzrückgang mussten mit 42 Prozent die Gesenkschmiedeteile herstellenden Unternehmen verbuchen. Auch bei der Beschäftigtenzahl kam es zu einem deutlichen Rückgang. Laut Statistischem Bundesamt lag die Anzahl der Beschäftigten in der Schmiedeindustrie in 2009 bei knapp 90.000. Ein Jahr zuvor waren es noch etwa 5.000 mehr Die IG Metall rechnet im Laufe des Jahres 2010 mit einem weiteren Rückgang der Arbeitnehmerzahl.
Die größte Subbranche der Schmiedeindustrie sind die Hersteller von Zieh-, Press- und Stanzteilen. Hauptabnehmer der Branche ist mit über 50 Prozent der Fahrzeugbau. Auf dem zweiten Platz liegt der Maschinenbau mit zwölf Prozent.